Knotenpunkt des Netzwerkes Biohybride Technologien bildet der Verein BioHyTec.
Geschichte
Das BioHyTec-Netzwerk ist im Rahmen des
InnoRegio-Wettbewerbes des
Bundesministeriums für
Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 2000 entstanden. Ausgehend von den
wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Potentialen im Bereich der Biosensorik,
Bioanalytik und Molekularbiologie hat die Initiative BioHyTec eine Konzeption
zur regionalen Entwicklung des Technologiefeldes erarbeitet.
Das BMBF hat
BioHyTec für den Aufbau eines regionalen Innovationsnetzwerkes und die
Entwicklung des Technologiefeldes im Rahmen des Programms UnternehmenRegion bis
2006 bisher insgesamt 9,18 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
BioHyTec ist Mitglied bei
Kompetenznetze.de
und biohybride Technologien bilden ein strategisches Schwerpunktfeld im
Aktionsprogramm für den Lebenswissenschaften-
Das Netzwerk
BioHyTec heute
Insgesamt elf Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden in Kooperation zwischen Technologieunternehmen der Region und Wissenschaftspartnern, wie der Universität Potsdam und dem Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik in Bergholz-Rehbrücke realisiert.
Mit dem LD BioScreen, einem Low Density BioChip System, haben
zwei Partner des Netzwerkes, die BioTeZ Berlin-Buch GmbH und die FILT GmbH eine
Alternative zur Mikrotiterplatte im Labor entwickelt.
Eine zweite
Technologieplattform und eine Kleinserienfertigung für mitteldichte
Biochips steht im BiochipCompetenceCenter am FhG-IBMT für Partner und
Kunden zur Verfügung.
Parallel läuft seit 2001 ein Bachelor-Studiengang Biosystemtechnik/ Bioinformatik an der Technischen Fachhochschule Wildau, in dem praxisnah und bedarfsgerecht Fachkräfte ausgebildet werden.
Ein Vorlaufforschungsprojekt Biohybridkomponenten wird im Verein bearbeitet und vom Land Brandenburg über das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur gefördert.
Aus der InnoRegio-Initiative BioHyTec hat sich seit 2001 ein erfolgreiches Kompetenznetz entwickelt, das über das Netzwerk hinaus wirkt. Weitere Biochip-Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden im Netzwerk Nutrigenomik in Kooperation zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen bearbeitet.
Seit 2004 wird an der Technischen Fachhochschule Wildau ein aufbauender Masterstudiengang Biosystemtechnik/ Bioinformatik angeboten. Ein im Rahmen des InnoRegio-Konzeptes entwickeltes Ausbildungsprogramm zur BiolaborantIn wird durch das BIAW im Biotechnologiepark Luckenwalde realisiert.