BioHyTec-Projekt

Projektkoordination
FILT GmbH
Dr. Gunter Becher

Partner
Viasys HealthCare
Dr. St. Gebauer
Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie, Analytische Biochemie
BST BioSensorTechnologie GmbH
Dr. Dorothea Pfeiffer
Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik
Prof. Dr. F. Bier

Mehr Informationen siehe
 BioHyTec-Partner

 

zurück zum
 Projekt-Überblick

 
*Zum Anzeigen der PDF-Dateien benötigen Sie den kostenlosen
Acrobat-Reader
Acrobat Reader laden

Webdesign ©2005
www.gb-design.de

Entwicklung eines Systems zur nichtinvasiven Diagnostik - NID

Projektziel ist die Entwicklung eines klinisch anwendbaren Systems zur nichtinvasiven Diagnostik und zur Schweregradbestimmung von entzündlichen Lungenkrankheiten sowie den Nachweis von Tumormarkern aus der Lunge für die sofortige Umsetzung am Behandlungsort. Grundlage der Entwicklung ist ein patentierter Atemkondensatsammler der Berliner FILT Lungen- und Thoraxdiagnostik GmbH, der gemeinsam mit der Viasys HealthCare GmbH, Höchberg bereits weltweit vermarktet wird. Im Projektverlauf sollen relevante Parameter definiert und dann in einer effizienten Chip-Technologie angewendet werden.

Biochip
Vertiefende Informationen:
PDFLow-Density-Biochip zur Messung von Entzündungsparametern im Atemkondensat (465 kB)

spacer

NID

Die zur Analyse notwendigen Flüssigkeiten aus der Lunge müssen derzeit meist noch durch operative Eingriffe gewonnen und nachfolgend an ein spezialisiertes Labor geschickt werden. Der Biochip wird das bisherige Verfahren wesentlich vereinfachen, schneller und auch entscheidend kostengünstiger sein. Dazu werden zunächst bis zu 10 Parameter definiert und in einer Sensorentwicklung umgesetzt. Vorrangig werden dabei Tumormarker und Entzündungsparameter der Lunge als Zielparameter angesehen, die für den Einsatz auf dem Protein- oder DNS-Chip vorgesehen sind. Auf dem Chip werden dann verschiedene Antikörper aufgebracht. Befinden sich im Atemkondensat der Patienten die nachzuweisenden Stoffe, verfärben sich die entsprechenden Indikatoren auf dem Chip. Zeitgleich soll erfaßt werden, wie groß der Anteil dieser Stoffe ist, was dann unmittelbare Rückschlüsse auf das Ausmaß der Erkrankung zuläßt. Dabei kann der Chip auch effektiv zur Erfolgskontrolle einer medizinischen Behandlung eingesetzt werden - adäquate Therapie, passende Medikamente und deren exakte Dosierung. Auf Grund der gleichzeitigen Erfassung verschiedener spezifischer und Verlaufsparameter einer Erkrankung können andere aufwendige Diagnoseverfahren sinnvoll ergänzt oder auch ersetzt werden.

Durch die Einbeziehung unterschiedlicher, hochspezialisierter Partner des BioHyTec-Verbundes werden verschiedene Kompetenzen zusammengeführt und synergistisch gebündelt. Dazu gehören u.a. Spezialkenntnisse auf dem Feld der elektrochemischen Sensorik, Erfahrungen auf dem Gebiet der Immunosensoren und DNA-Chips, traditionelle Analysentechnik sowie klinische Forschung.